12.01.2017

Plan A für Österreich

SPÖ-Parteivorsitzender, Bundeskanzler Christian Kern hat in Wels seinen Plan A für Österreich präsentiert. Das Echo der 1.500 Gäste war überwältigend. Kern skizzierte seine Ideen von Arbeit und Wirtschaft über Gesundheit und Pflege bis hin zum gesellschaftlichen Zusammenhalt und gerechter Verteilung.

"Warum braucht es überhaupt diesen Plan? Es gibt doch Parteiprogramme und Koalitionsübereinkommen. Es gibt aber auch immer wieder neue Fragen, die uns gestellt werden – und Themen, die weit über die Dauer einer Koalitionsvereinbarung hinausgehen. Es geht jetzt darum, unser Österreich neu zu denken – mit einem konkreten, langfristigen Maßnahmenprogramm, das uns wieder an unsere Grundsätze erinnert und es uns ermöglicht, die einzelnen Baustellen, die wir noch haben, anzupacken. Von Arbeit und Sozialem über Bildung und Zusammenleben bis hin zu Fragen der gerechten Verteilung.

Klar ist, es können nicht alle Maßnahmen sofort spürbar werden. Umso wichtiger ist es, rasch die ersten Schritte zu setzen, etwa durch Maßnahmen in Sachen Beschäftigung, einer unserer Kernbereiche. Mein oberstes Ziel ist es, 200.000 neue Jobs zu schaffen. Dazu müssen wir an verschiedenen Hebeln ansetzen. Dazu gehören Investitionen und die stärkere Unterstützung von Klein- und Mittelbetrieben. Oder neue Ansätze bei der Bildung, im Wohnbau oder bei der bedarfsgerechten Pflege – all das sind Themen, die mir wichtig sind und die daher im Plan A für Österreich nicht fehlen dürfen."

Unterstützung ist gefragt

Der Plan A, der aus hunderten Gesprächen mit Österreicherinnen und Österreichern entstanden ist, steht auch als 150-seitiges Magazin hier zum Download zur Verfügung. Auf der Seite worauf-warten.at und der Facebook-Seite können alle Interessierten ihre Ideen für Österreich mitteilen.

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